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The Open Championship

Das auf Grund der enormen Tradition wohl prestigereichste Turnier im Goflsport wird vom Major Turnier The Open Championship dargestellt. The Open Championship - auch als British Open bekannt - wurden im Jahre 1860 in Prestwick gegründet, sind die ältesten Meisterschaften in der Geschichte der vier Major-Turniere und sind im Juli die dritten jährlich stattfindenden Wettkämpfe in der Welt des Golfsports. Dieses Masters ist im Vergleich zu allen anderen Major Turnieren das einzige, das in Großbritannien stattfindet. Der ursprüngliche Austragungsort des Turniers war bis 1894 Schottland. Als erster Austragungsort in England wurde Royal St George’s auserkoren. Besonderheit kann The Open Championship auch dadurch erzielen, dass es von den vier Major Turnieren das einzige ist, das in Europa ausgetragen wird. Das Wort „Open“ im Turniernamen bedeutet, dass sich bei diesem jährlich stattfindenden Turnier sowohl blutige Anfänger und erfahrene Amateure, als auch altgediegene Profis qualifizieren können – es ist also „offen“ für alle. Dieses Turnier findet jährlich an einem anderen Austragungsort statt; zurzeit gibt es neun Kurse. Wobei es in England wie auf der Straße gehandhabt wird, dass es sich um so genannte „Links-Kurse“ handelt. Die Liste dieser neun besagten Plätze nennt sich Rota. Der wahrscheinlich wichtigste Platz ist St Andrews Old Course mit insgesamt 27 gespielten Turnieren von 137 ausgetragenen Turnieren.

Ursprünglich gab es - ähnlich dem Boxen - den „Championship Belt“. Ein Gürtel, der dem Gewinner übergeben wurde; ein Gürtel, der signalisieren sollte, wer der meist gefürchtete Gegner und amtierende Meister dieses Major-Turniers war. Nachdem Young Tom Morris, der insgesamt vier der ersten acht Open Championships gewann, den dritten Sieg in Folge zu vermelden hatte, überließ man ihm den „Championship Belt“ endgültig. Daraufhin galt es natürlich, einen neuen Preis aufzutreiben. So ereignete es sich, dass der „Championship Belt“ von dem berühmten Pokal „Champion Golfer of the Year“ abgelöst wurde. Diesen Pokal hat man dann jedoch im Jahre 1928 zusammen mit dem „Championship Belt“ im Clubhaus des Royal and Ancient Golf Club of St Andrews ausgestellt. Derzeit ist der seit 1928 übliche Claret Jug in Gebrauch. Jährlich wird er an den Gewinner weitergereicht – der Gewinner des Vorjahres bekommt dann eine Imitation dieser prunkvollen und brillanten Auszeichnung. Der beste Amateur wird mit der so genannten Silver Medal ausgezeichnet, die üblicherweise vor der Übergabe des Claret Jug überreicht wird.

Auch bei diesem Turnier konnten sich Tiger Woods und Jack Nicklaus wieder mit jeweils drei Siegen behaupten. Der Engländer Harry Vardon, der auch ein Pionier der Kniebundhosen war, konnte sich mit sechs Siegen an die Spitze der 26 Gewinner, die mehr als ein Turnier gewannen, kämpfen.

Das Turnier wurde jedoch erst 1995 zu einem offiziellen Event der PGA Tour, das bedeutet das der Verdienst der Gewinner erst seit diesem Jahr in die PGA Money List zugezählt werden kann. Im Jahr 2008 – bei den 137ten British Open - empfing man 201.000 Personen. Der Veranstalter Peter Dawson sagte, es sei ein ziemlich überraschendes Ergebnis, dass über 200.000 Sportinteressierte kamen; da das Wetter schlecht war, vor allem aber Tiger Woods auf Grund einer Knie Operation spielunfähig war und damit eigentlich der Publikumsmagnet schlechthin fehlte.

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