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PGA Championship

Das letzte der vier weltbekannten Majorturniere wird von der PGA Championship gebildet. Die PGA Championship wurde im Jahre 1916 im Siwanoy Country Club in Bronxville in New York gegründet, wodurch sie die zweitjüngsten Meisterschaften sind. Weiters bilden sie mit der Austragung im August das Schlusslicht oder vielmehr. den glanzreichen Abschluss der jährlich stattfindenden Wettkämpfe in der Welt des Golfsports. Dieses Masters wurde bis ins Jahr 1958 als Lochwettspiel, also als einzige bis 1759 bekannte Spielform im Golf ausgetragen. Und zwar konnten beim Lochspiel sowohl Einzelspieler als auch ein Team aus zwei Spielern antreten. Gespielt wurde es auf 18, oder seit 2006 auch auf 9 Loch Runden. Seit 1958 jedoch wird es, wie die anderen drei Major-Turniere, auch als Zählspiel über vier Runden gespielt. Der erste Sieger des PGA Championships war der Engländer Jim Barnes, wobei man Oftmals zu lesen bekommt, der erste PGA Sieger wäre ein Amerikaner gewesen. Dieses Missverständnis hat sich bis heute erhalten, da Jim Barnes, zu dem Zeitpunkt seines unglaublichen Sieges, in Amerika wohnte.

Auch bei diesem großen Golfwettkampf konnten Jack Nicklaus und Walter Hagen fünf Siege für sich beanspruchen. Aber auch Tiger Woods war besonders bei diesem erstklassigen Golfturnier äußerst erfolgreich, insgesamt gehen bei diesem PGA vier Siege auf seine Kappe.

Walter Hagen gilt als der erfolgreichste Golfer der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, denn seine fünf PGA Championship Siege waren nicht die einzigen Major-Siege die er sich verdient hat. Insgesamt gewann er elf Mal ein Major Turnier; davon die US Open zweimal, die British Open viermal und eben die PGA Championship fünfmal. Kenner behaupten, Hagen sei eine der bedeutendsten Schlüsselfiguren in der Entwicklung des professionellen Golfsportes, wobei dabei zu erwähnen bleibt, dass zu dieser Zeit noch die Amateurgolfer die Vorherrschaft im Golfsport für sich beanspruchten.

Dieses Major gewann im Jahr 2007 der Amerikaner Tiger Woods. Der 31-jährige gewann damit sein 13. Major Turnier und einen Scheck über 1,26 Millionen US-Dollar, wobei das Preisgeld des ersten PGA Champions Jim Barnes noch bei 500 Dollar lag. Neben dem beachtlichen Preisgeld das jährlich ausgespielt wird, bekommt der Sieger auch noch die fundierte Wanamaker Trophy, die von dem Kaufmann Wanamaker Rodman im Jahr 1916 gestiftet wurde.

Bei vielen Sportinteressierten und Golfliebhabern ist dieses „Abschluss-Turnier“ auch als „Glory’s last shot“ bekannt. Es ist aus der Sportgeschichte und aus der Geschichte des Golfes nicht mehr wegzudenken. Jährlich strömen mehr als 100.000 Besucher zu diesem großartigen und pompösen Sportevent im August.

Eine weitere Eigenheit dieses Turniers im August ist, dass der Sieg zwar schon nach Australien, Afrika und auch auf die Fidschi Inseln ging, aber die Europäischen Staatsgrenzen betrat die Wanamaker Trophy noch nie. Denn in diesem Falle zählt der Sieg des Engländer Barnes nicht, da der zur Zeit seines Sieges schon in Amerika lebte und bereits die amerikanische Staatsbürgerschaft hatte. Ebenfalls der Schotte, Jock Hutchison, der das renommierte Turnier im Jahre 1920 für sich entscheiden konnte, hatte zu jener Zeit in der Neuen Welt seine Wohnhaft und gilt somit für die Statistik als Amerikaner. Trotzdem erfreut sich auch die PGA Championship in Europa nach wie vor großer Beliebtheit, weshalb es wohl nicht mehr allzu lang dauern kann, bis ein europäischer Golfer dieses ehrwürdige zu seinen Gunsten entscheiden kann. Sicher ist, dass – wer es auch immer sein mag – ihm ein Eintrag in den Geschichtsbüchern sicher sein wird.

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