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US Masters

Jahr für Jahr kämpfen die besten Golfsportler immer wieder um zahlreiche Titel, wobei darunter vor allem die Majorturniere wie unter anderem das US Masters besonders hervorstechen. Die US Masters wurden im Jahre 1934 in Augusta, Georgia gegründet, sind die jüngsten Meisterschaften der vier Major-Turniere und bilden im April als erstes jährlich stattfindendes Golfturnier den Auftakt zur Golfsaison. Dieses Masters ist im Gegensatz zu allen anderen Major-Turnieren ein Einladungsturnier und wird jährlich auf dem gleichen Golfplatz ausgetragen. Trotz dieser Tatsache gibt es einen Katalog von Kriterien die erfüllt werden müssen, um an den Start gehen zu können. Alles in allem dauert dieses Golfturnier vier Tage – von Donnerstag, der Eröffnungsrede, bis Sonntag, der Siegerehrung, und wird auch über vier Runden ausgetragen. Am Vortag wird seit nun schon 48 Jahren der Par 3 Contest an diesem Platz ausgetragen, der sich ebenfalls schon als wahre Tradition etabliert hat.

Auszeichnung für den Sieg des US Masters
Seit Anbeginn der Zeit winkten dem Sieger Ruhm und Ehre – ob bei den Jagden in der Steinzeit, bei den Ritterkämpfen im Mittelalter, oder bei den ersten Olympischen Spielen; bei jedem Wettkampf konnte sich der strahlende Sieger der Gunst und Aufmerksamkeit der anderen Stadt- und Dorfbewohner erfreuen.
Auch bei diesem Golfturnier ist das selbstverständlich nicht anders, wobei unter den unerbittlichen Wettstreitern aber auch ein nettes Preisgeld und lebenslanges Teilnahmerecht zu den besonderen Auszeichnungen für den angestrebten Gewinn zählen. Erst seit dem Jahre 1949 wird der beachtliche Gewinner auch noch mit dem Green Jacket gekürt. Die Siegerehrung wird immer recht groß und prunkvoll ausgerichtet und zeitnah zum tatsächlichen Sieg des unerbittlichen Wettstreiters. Dazu werden vorerst von allen dem Siege nahe stehenden Teilnehmern die Maße genommen und die Jackets in der passenden Größe zurechtgelegt. Als weitere Tradition gilt es, dass der Sieger des Vorjahres dem aktuellen Gewinner in sein sauber verdientes Green Jacket hilft, wobei dies nicht immer so der Fall sein muss. Man achtete nämlich nicht auf die Möglichkeit, eines zweiten Sieges in Folge, sodass sich der Sieger des Jahres 1966 – Jack Nicklaus – das Jacket ohne Fremde Hilfe anziehen musste. Nach diesem Ereignis entschied man, dass der Clubvorsitzende in Fällen wie einem Doppelsieg den assistierenden Part übernehmen sollte. Das Green Jacket wird jedem Gewinner für jeweils ein Jahr übergeben und wird nach Ablauf dieser 365 Tage im Clubhaus aufbewahrt.

Jack Nicklaus kann sich wohl zweifelsfrei zu den bedeutendsten Siegern in der Geschichte der US Masters zählen, immerhin hat er bisher schon sechs Mal gewonnen. Aber auch mit insgesamt 18 Major-Siegen liegt er ziemlich an der Spitze der bekannten und namhaften Golfspieler. Er war unter den Golfern der 60er bis 80er Jahre sogar so gefürchtet, dass er den Spitznamen „The Golden Bear“ bekam. Nicklaus ist zurzeit mit seiner Architekten-Firma, The Golden Bear international führend und überaus erfolgreich. Im Jahre 2005 bekam er vom Präsidenten der Vereinigten Staaten, George W. Bush, die höchstmögliche Zivilistenauszeichnung, die so genannte Freiheitsmedaille, überreicht.
Aber auch Arnold Palmer und Tiger Woods sind mit jeweils vier Siegen zu den bedeutendsten Spielern in der Geschichte des Turniers geworden. Bisher gelang es erst einem Deutschen, Bernhard Langer, in den Jahren 1985 und 1993 zu gewinnen.

Während das Turnier im Jahre 1985 noch 40.000 Zuschauer pro Tag anlockte, zählte man im Jahre 2008 schon um viele Tausende mehr, sodass der Mythos US Masters ungebrochen ist.

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